Beiersdorf Office
Ein Projekt von Ippolito Fleitz Group
Dynamisches Arbeiten braucht Austausch und Begegnung – Räume, die Flexibilität und ein Dazwischen ermöglichen. Das Büro als Möglichkeitsraum zu begreifen und diese spannenden Schnittstellen zu gestalten, ist nicht nur uns wichtig, sondern auch Beiersdorf. Was diesen identitätsstiftenden Arbeitsplatz der Zukunft für den Konzern ausmacht, zeigt der neue Campus am Hauptsitz in Hamburg: Eingebettet in den Unternehmenspurpose „Care Beyond Skin“ steht das Wohlbefinden jedes Einzelnen im Fokus, der in interdisziplinären Teams sein volles Potenzial entfalten kann.
Kommunikation, Kollaboration, Konzentration und Kontemplation: Für die jeweilige Tätigkeit eine optimale Umgebung zu bieten – das war das übergeordnete Ziel, dem sich Beiersdorf verschrieben hat. Auf der Basis, dass Flexibilität und Funktionalität gleichgesetzt werden, Zusammenarbeit und Sharing der Schlüssel sind, dass aber gleichzeitig Raum für individuelle Freiheit und unterschiedliche Arbeitsstile geschaffen wird, wurde eine wertebasierte Philosophie gezeichnet, die nun die Grundlage der neuen globalen Arbeitsplatzstrategie und damit auch der Gestaltung des Hamburger Campus bildet.
Konkret bedeutet dies, dass sich ein choreografierter Kanon von Raummodulen für fokussiertes Arbeiten und Rückzug, diskrete und informelle Gespräche im Sitzen oder Stehen, konzentrierte Kontemplation im Liegen, kleine Workshops und große Präsentationen oder eben auch für spontane Meetings und Co-Working-Situationen durch den gesamten Neubau zieht – und sich so eine intelligente Landschaft mit einer hohen Angebotsstruktur bildet, mit der sich die Mitarbeitenden klar identifizieren können.
Auf den sechs Geschossen werden mit einem natürlichen Selbstbewusstsein die Werte des Unternehmens verräumlicht: Das Thema „Care“ wird dabei nicht nur als Pflege der Haut verstanden, sondern auch von zwischenmenschlichen Beziehungen, einer Kultur des Respekts sowie einer Fürsorge für Umwelt und Gesellschaft.
Um auf den insgesamt 51.000 Quadratmetern starke und wertgebende Motive der Identifikation zu schaffen, die sich jeder Mitarbeitende individuell aneignen kann, haben wir neben anpassungsfähigen Kommunikationsund Kollaborationsformaten auch auf eine flexible Gestaltung gesetzt.
Der Raum ist vom Boden bis zur Decke agil nutz- und mit geringem Aufwand veränderbar: Textile Vorhänge können – je nach Bedarf – geöffnet oder geschlossen werden, akustisch wirksame Trennwände verschoben, begrünte, modulare Raumteiler versetzt und Möbelkonfigurationen verändert werden. Selbst Teppichfliesen lassen sich problemlos austauschen und die geschlossenen Raummodule anders positionieren. Situationsbedingt kann somit jede Fläche immer wieder neue Formen annehmen.
So wird auch der 140 Meter lange Flur, der sich wie eine Highline durch das Gebäude zieht, von der klassischen Erschließungsfläche zur spontanen Begegnungszone und das Zusammenkommen zum Erlebnis.